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Wir werden den Niedergang unserer Stadt beenden!

25.10.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Solidarität mit den Quelle-Mitarbeitern!

Was nicht einmal der 2.Weltkrieg geschafft hat, ist jetzt eine Tatsache geworden. Nach 82 Jahren macht das Nürnberg-Fürther Traditionsunternehmen Quelle dicht. Nach Angaben des Insolvenzverwalters des Mutterkonzerns Arcandor, gibt es im Konzernbetrieb keinerlei Substanz mehr. Der Bankrott musste zwangsläufig erklärt werden. Eine seit Jahren unverantwortliche Unternehmenspolitik von sogenannten „Managern“, die nur auf ihren Vorteil aus waren und nicht die Zukunft des Unternehmens im Blick hatten, hat jetzt zu diesen katastrophalem Ergebnis geführt. Die Firmengründer und langjährigen Geschäftsführer, Gustav und Grete Schickedanz, würden sich „im Grabe herumdrehen“, wenn sie sehen könnten, was aus ihrem Familienunternehmen gemacht wurde.

Bereits im letzten Jahr, konnte das Versandhaus Quelle konnte nur durch eine 50-Millionen-Euro-Finanzspritze aus Steuergeldern überhaupt in die Lage versetzt werden, die Winterkataloge zu drucken und auszuliefern. Nun teilte der Insolvenzverwalter mit, daß trotz langer Verhandlungen kein Käufer für Quelle gefunden wurde. Noch in der vergangenen Woche konnte man in den Wirtschaftsnachrichten geradezu euphorische Meldungen lesen, wonach die Testkäufer (ein ausgewählter Personenkreis, welcher die Kataloge vorab erhält) angeblich in bisher kaum gekanntem Maße Waren orderten. In Wahrheit ging das Geschäft immer mehr bergab. Und jetzt das Ende: 7000 Quelle-Mitarbeiter werden nach aktuellen Meldungen entlassen werden und gehen mit ihren Familien einer ungesicherten Zukunft entgegen. Ein „Tiefschlag“  im Großraum Nürnberg, der mit den Pleiten von Grundig und AEG ohnehin von einer hohen Arbeitslosigkeit betroffen ist.
Die Gründe für die Quelle-Pleite sind sicher vielfältig. So spielt einerseits die seit der Euro-Einführung beständig gesunkene Kaufkraft der Masse unseres Volkes und der damit zusammenhängende schwache Binnenmarkt eine Rolle. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung des Versandhandels über das Internet, wo die Quelle gegenüber ihren Konkurrenten nicht richtig aufgestellt war. Letztlich aber ist das Unternehmen ein Opfer des liberalkapitalistischen Wirtschaftssystems geworden, wo es keine der Volksgemeinschaft und der eigenen Belegschaft verpflichteten Privatunternehmer mehr gibt, sondern nur noch globalisierte Konzernunternehmen, mit Managern an der Spitze, die zeitlich befristete Verträge mit horrenden Honoraren haben. Handeln diese Manager falsch, sind nicht sie die Geschädigten, sondern die Unternehmen mit ihren Mitarbeitern.

Zum Falle Quelle sei noch darauf verwiesen, dass hier der von den Medien hochgejubelte Wirtschaftsminister zu Guttenberg und der bayerische Ministerpräsident Seehofer auf Zeit gespielt haben, um die drohende Liquidierung von Quelle noch hinter die Landtags- und Bundestagswahl zu bringen. So ließ sich Herr Seehofer noch mit dem Winterkatalog von Quelle mediengerecht filmen. Offensichtlich hat man die 50 Millionen Euro – Hilfe im letzen Jahr ohne konkrete Zusagen gegeben. Dies war unverantwortlich gegenüber dem Steuerzahler und den Quelle-Mitarbeitern. Und so etwas nennt man Insolvenzverschleppung. Weitere Firmen mit tausenden Mitarbeitern werden wohl folgen. Es wird Winter in Deutschland. Die Wahlen sind vorbei, jetzt erhalten die Wähler die Quittung präsentiert. Die Erklärung aus der Bayerischen Staatskanzlei, alles für den Erhalt der Quelle getan zu haben, ist offenkundig eine reine Schutzbehauptung, denn letztlich wurde nichts positiv beeinflusst.

Für eine echte politische Wende bedürfte es einer neuen Politik, wie dies die nationalen Kräfte fordern.
Wir müssen deutsches Geld wieder für deutsche Aufgaben verwenden und nicht die Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland noch über die EU subventionieren. Und: Wie Thilo Sarrazin vor einigen Tagen sehr richtig feststellte, sind es eben überproportional Ausländer, welche die sozialen Sicherungssysteme dieses Landes belasten und somit Mittel verschlingen, die dem deutschen Bürger im Ernstfalle daher nicht mehr zur Verfügung stehen.

In erster Linie muss aber dafür gesorgt werden, das Deutsche in ihrem eigenen Land von ihrer Hände Arbeit leben können. Der deutschen Wirtschaft muss klargemacht und sie muss notfalls dazu gezwungen werden, dass zuerst Deutsche zu beschäftigen sind. Wer als (Nicht-EU-)Ausländer arbeitslos ist, gar Sozialhilfe bezieht, ist umgehend in sein Heimatland abzuschieben. Bei notwendigen Entlassungen ist zunächst dieser Personenkreis auszustellen, bei Einstellungen sind Deutsche zu bevorzugen. Das ist keineswegs inhuman oder gar ausländerfeindlich, sondern ein ganz normales Verfahren in den meisten Ländern, die sich nicht im Würgegriff von Gutmenschenmafia und inländerfeindlichen Psychopathen befinden.
Grundsätzlich muss eine raumorientierte Volkswirtschaft, statt der Globalisierung, in Deutschland wieder durchgesetzt werden.

Ralf Ollert
Mitglied des Nürnberger Stadtrates (Bürgerinitiative Ausländerstopp, BIA)

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