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Wir werden den Niedergang unserer Stadt beenden!

02.08.2003

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Aktuelle Integrations-Politik

Wie bereits berichtet, hat die neue „Kommission für Integration“ unter dem Vorsitz von OB Dr.Maly ihre Arbeit aufgenommen, um ein Integrationskonzept zu erarbeiten. Trotz leeren Kassen, soll Nürnberg zu einer „Musterstadt“ der Integration von Ausländern werden.

Im Stadtgebiet beträgt der Ausländeranteil z.Zt. insgesamt rund 18 %. In einzelnen Stadtteilen jedoch über 40 %, wie in Gostenhof/Muggenhof, St. Leonhard/Schweinau, Röthenbach, Südstadt, St.Peter, Langwasser. Dazu kommt, dass viele Ausländer durch die „Doppelpass-Regelung“ und Einbürgerungen in der Statistik nicht mehr erfasst werden und diese somit „verwässert“ ist.

Eine ganze Reihe von Organisationen kümmern sich um Ausländer, finanziert hauptsächlich von der Stadt oder den Kirchen:

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      Arbeitskreis für Integrations- und Migrationsfragen
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      Arbeitskreis Soziale Dienste
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      Bunter Tisch Nürnberg
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      World Conference of Religion und Peace Nürnberg
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      Arbeitsgemeinschaft Moscheen und muslimische Religionsvereine in Nürnberg
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      Aktionskreis „Berufliche Qualifikation junger Ausländer“
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      Netzwerk Interkulturelle Mediation
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      Netzwerk Migranten und Alter
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      Fachtreffen der Frauen in der Migrationsarbeit
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      AG Migration im BZ
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      Arbeitsausschuss „Jugend, Schule und Soziales“ des Ausländerbeirates
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      AK Interkultur im KUF
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      Türkische Projektgruppe des KUF
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      Arbeitskreis Muslime/Nichtmuslime

      Usw.


Die Stadt Nürnberg finanziert organisiert und finanziert umfangreiche Projekte, wie:

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      Hippy/ein Hausbesuchsprogramm für ausländische Vorschulkinder
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      Opstapje („Schritt für Schritt“)
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      Mama lernt Deutsch in der Schule
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      Maßnahmen zur Verbesserung der phonetischen Bewusstheit
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      „Lesemütter“ im Kindergarten und Schulkindergarten
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      Leseförderung in Kindergarten und Schule
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      Flexible Eingangsstufe in der Grundschule
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      Deutsch 40
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      Quapo/Hilfe für Schule und Ausbildungsplatz
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      InKuTra (Interkulturelles Training für städtische Beschäftigte)

      Usw.

Was dies alles kostet, darüber kann nur spekuliert werden, denn bezahlt werden diese Maßnahmen aus vielfältigen Quellen. Für das genannte Projekt „Quapo“, das mit 47 Teilnehmern aus zwei Nürnberger Schulen durchgeführt wird und einen Förderzeitraum von zwei Jahren vorsieht, fallen z.B. 153 000,-€ jährlich an.

Immense Beträge werden jedenfalls für die Integration von Ausländern aufgewendet, die anderenorts fehlen. Anstatt sich andere Länder als Beispiel zu nehmen, will man wenigstens auf diesem Gebiet „brillieren“. Letztlich geht eine solche Politik zu Lasten unseres Volkes. Denn, solange nicht „deutsches Geld für deutsche Aufgaben“ verwendet wird, werden wir unsere Probleme (auch die Stadt Nürnberg ist pleite!) nicht lösen, sondern systematisch unser Gemeinwesen und unsere Sozialsystem ruinieren.

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