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Wir werden den Niedergang unserer Stadt beenden!

25.10.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

BI-A für Leistungs- und Spitzensport in Nürnberg

Stadtratsitzung vom 28.9.16 - Teil 1
(was die Nürnberger Lücken-Medien verschweigen)


TOP 4 Leistungssport und Sportevents in Nürnberg
Redebeitrag von StR Ralf Ollert



Die Förderung des Breitensportes ist für die BIA die wichtigste Aufgabe im Bereich der städtischen Sportförderung und ein unbedingt notwendiger öffentlicher Beitrag zur Volksgesundheit.
Darüber hinaus ist es aber für die zentrale Stadt in einer Metropolregion richtig und wichtig, Leistungs- und Spitzensportaktivitäten zu unterstützen und auch Sportveranstaltungen mit überregionaler Bedeutung in Nürnberg willkommen zu heißen, sowie diese möglichst für weitere Termine an die Stadt zu binden.
Es kann keinen Zweifel daran geben, dass große Sportveranstaltungen nicht nur für das Image der Stadt von Bedeutung sind, sondern auch einen wichtigen wirtschaftlichen Standortfaktor darstellen.
Dafür muss man sich zuerst einmal einig sein, ob man dies überhaupt in dieser Konsequenz will und bereit ist hierfür mehr zu tun als in der Vergangenheit. Bisher hat man in Nürnberg beim Stadtmarketing den Schwerpunkt eindeutig auf den Bereich Kultur gelegt, während der Sport, wie selbst die Verwaltung in ihrem Bericht schreibt, hier eindeutig Nachholbedarf hat.
Dies ist aber kein Plädoyer gegen die Kunstaktivitäten in unserer Stadt, sondern für eine gerechte Aufteilung der zur Verfügung stehenden Mittel, um das Stadt-Image breiter aufzustellen und den verschiedenen Interessen der Bürger besser gerecht zu werden. Wenn man sieht, wer bisweilen unter dem Deckmantel der Kunst die Öffentlichkeit mit seiner geistigen Notdurft belästigt, und das in städtischen Räumlichkeiten, wie die Musikgruppe "Feine Sahne Fischfilet", dann sollte man, meine ich, einiges in diesem Bereich in Frage stellen und überdenken.
Die BI-A befürwortet die Beauftragung der Verwaltung ein Gutachten zu sogenannten "Sportevents" in Auftrag zu geben und dann ggf. die weiteren Schritte einzuleiten.
Allerdings scheint hier offensichtlich erst mal ein gewisses Umdenken erforderlich zu sein, wenn man mitbekommen musste, dass das nationale "Beachvolleyball-Turnier" 2016 hauptsächlich auch deshalb nicht zustande kam, weil die Stadtverwaltung und der Herr Oberbürgermeister die Intensität der Werbung bei dieser Veranstaltung in der Stadtmitte nicht dulden wollte. Wohl wissend, dass ohne großzügiges Sponsoring heute keine sportliche Großveranstaltung mehr stattfinden kann und die öffentlichen Kassen nur mit den absolut notwendigen Aufwendungen belastest werden sollten. Wenn bei den "Smart-Beachvolleyball-Turnieren", einschließlich der Deutschen Meisterschaft, der Sponsor dafür sorgt, dass die Veranstaltungen finanziert und für die Besucher völlig kostenfrei besuchbar sind, dann ist das doch eine tolle Sache. Dafür sollten wir dankbar sein und hier nicht kleingeistig argumentieren.

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