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Wir werden den Niedergang unserer Stadt beenden!

24.05.2019

Lesezeit: etwa 2 Minuten

26.5.19 Europawahl - Ich wähle!

( ein Kommentar von BIA-Stadtrat Ralf Ollert)

Wer nicht wählt, überlässt Europa den Feinden der freien Völker!

Nachdem von den etablierten Parteien jetzt wieder alles schöngefärbt dargestellt wird, lohnt es sich einen Blick auf einige "nackten" Fakten zu richten, wie Deutschland im europäischen Vergleich abschneidet:

1. Mit einem Nettobeitrag von rund 11 Mrd. Euro ist unser Land der mit Abstand größte Zahler der EU-Institution.

2. Nach Belgien haben wir die höchste Steuerbelastung aller EU-Länder für unsere Bürger.

3. Das geldwerte Vermögen ist dagegen bei uns am niedrigsten mit einem Mittelwert von 47 000 Dollar. Im Vergleich dazu haben die Griechen 55 000 Dollar, die Franzosen 120 000 Dollar und die Italiener sogar 125 000 Dollar (lt. Focus).

4. Ebenfalls am untern Ende aller EU-Staaten bewegt sich bei uns das Rentenniveau mit durchschnittlich 58 % des letzten Nettoeinkommens. Der EU-Mittelwert liegt hier bei 69 %.

Alleine in unserem Nachbarland Österreich liegt das Rentenniveau um rund 40 % höher.

5. Und wir müssen am längsten für unsere niedrige Rente arbeiten, nämlich durchschnittlich 45 Jahre. In Frankreich dagegen 41 Jahre, in Italien 40 Jahre und in Griechenland nur 35 Jahre.

6. Beim durchschnittlichen Bruttoeinkommen von Vollzeitbeschäftigten liegen wir in der EU an siebter Stelle, allerdings mit der bereits erwähnten hohen Abgabenlast und dem mit größten Niedriglohnsektor. 22,7 % aller Beschäftigten sind davon betroffen. Wodurch auch die Altersarmut immer mehr steigt.

Diese Aufzählung ließe sich sicherlich beliebig fortführen. Im Internet kann alles nachgelesen werden!

Die Behauptung, Deutschland ginge es in und durch die EU besonders gut, hält einem Faktencheck nicht stand und ist eine reine Schutzbehauptung der EU-Fanatiker.

Keine Rede ist auch davon, dass unsere Vermögen und unser zur Verfügung stehendes Einkommen mit der Einführung des Euro nahezu halbiert wurde. Inzwischen sind dafür die Preise die gleichen wie zu D-Mark-Zeiten und die Entreicherung geht immer weiter.

Dazu Flüchtlingschaos und Einwanderung durch offene Grenzen sowie EU-Migrationspakt.

Reisefreiheit gab es übrigens auch schon vor "Schengen" und "Maastricht" sowie einen florierenden Handel in Europa und mit der ganzen Welt.

Dazu kommt jetzt immer mehr Fremdbestimmung durch nicht demokratisch legitimierte EU-Institutionen und deren Kommissare.

Die Frage stellt sich doch, wollen wir diesen Weg weitergehen?

Oder wollen wir mit Partnern in der EU, die auch Veränderungen wollen, ein anderes Europa schaffen? Ein Europa der Nationen und der Zusammenarbeit statt EU-Bevormundung und Zentralismus.

Ich werde in kritischer Solidarität auch diesmal wie immer wählen und somit meinen maximalsten Protest gegen die herrschende Politik zum Ausdruck bringen!

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