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23.03.2019

Politik für Nürnberger Familien!?

Lesezeit: etwa 2 Minuten

(Stellung­nahme zum "Familien­bericht" im Stadtrat am 20.3.19)BIA will Familien besser fördern und schützen!Der 3. Nürnberger Familien­bericht bringt eine Fülle von Fakten wie Statistiken und bildet die Leistungen für Familien in unserer Stadt ab.Eine zentrale Frage für die Lebensqualität der Familien ist in zunehmendem Maße die Verfügbarkeit und die Bezahl­barkeit von Wohnraum. Das wird auch in diesem Bericht deutlich, ohne letztlich eine Lösung für dieses drängende Problem anbieten zu können.Mit entscheidend ist, dass die Zahl der belegungs­gebunden Wohnungen (im Volksmund "Sozial­wohnungen") seit 1995 stark rückläufig ist, weil viele aus der Bindung heraus­gefallen sind und man der Auffassung war, dass eine nennens­werte Neuaus­weisung nicht nötig sei.  Waren 1995 noch 16,8 % aller Wohnungen belegungs­gebunden, sind es 2017 nur noch 6,0 % gewesen. Seitdem steigt die Zahl gang langsam wieder an, allerdings völlig ungenügend um den Bedarf auch nur halbwegs zu decken. Völlig unverständlich ist, dass im Wohnungs­bestand der städtischen WBG inzwischen nur noch 30 % belegungs­gebunden sind, während es früher einmal 100 % waren und sich dann immer mehr verringert hat.  Diese Versäumnisse rächen sich jetzt. Dazu kommt die exorbitante Steigerung der allgemeinen Mietpreise in den Großstädten, auch in Nürnberg. So stieg die durch­schnitt­liche Nettokalt­miete vom Jahr 2000 - 2016 um 55,2 Prozent auf 7,31 Euro/qm. Unter solchen Bedingungen eine Familie zu gründen und Kinder großzuziehen ist schon eine besondere Heraus­forderung. Insbe­sondere dann auch für Alleiner­ziehende, die nicht ohne Grund zu39 % Hartz IV-Leistungen beziehen, wie insgesamt 8109 Familien, das entspricht einem Anteil von 16,3 % aller Familien in Nürnberg. Die Gruppe der Alleiner­ziehenden, aber nicht nur die, haben auch oft das Schicksal knapp über der Einkom­mensg­renze zum Trans­ferbezug zu liegen und somit viele soziale Leistungen nicht in Anspruch nehmen zu  können. Hier besteht unbedingter Nachhol­bedarf, um diese Bürger besser ... ...mehr erfahren


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